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Was Ihr schon immer wissen wolltet!

 

Bildungsreisen!

1. Was sind eigentlich...

... Au Pair?

... Freiwilligendienste?

... Schul- oder Universitätsbesuche?

... Sprachkurse?

... Studienreisen?

... Praktika?

... Workcamps?

2. In welchen Ländern sind diese Programme möglich?

3. Gibt es eine Obergrenze bei meinem Gepäck?

4. Wie viele Gäste sind bei einer Gastfamilie untergebracht?

5. Welcher Nationalität gehören die Gastschüler an?

6. Kann ich damit rechnen vor Ort meine Wäsche waschen zu können?

7. Brauche ich einen Stromadapter?

8. Wie ist die Betreuung unterwegs?

9.An wen wende ich mich bei Problemen?

10. Versicherung?

11. Wo tausche ich das Geld?

12. Wie kann ich im Ausland telefonieren?

 

 

1.

... Au Pair: Ihr betreut Kinder in einer Gastfamilie und helft im täglichen Haushalt. Dafür bekommt Ihr von der Familie ein Zimmer, Verpflegung und Taschengeld. Du bist nach kürzester Zeit ein Familienmitglied. Neben Deinen 5 - 6 Stunden täglicher Arbeitszeit, einen freien Tag in der Woche sowie zwei bis drei Abende Babysitten sollte noch genügend Zeit für einen Sprachkurs und andere Aktivitäten bleiben. Das optimale Alter ist zwischen 18 und 30 Jahren. Der Aufenthalt sollte mind. 6 bis 12 Monate dauern. Jungen werden genauso vermittelt wie junge Frauen. Du solltest über Die Grundkenntnisse der Landessprache und der Kinderbetreuung verfügen. Ein Führerschein wäre von Vorteil.

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... Freiwilligendienst: Dein Freiwilligendienst kannst du in Deutschland oder im Ausland, ohne Bezahlung absolvieren. Seit Januar 2002 ist das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr für anerkannte Kriegsdienstverweigerer auch als Ersatz für den Zivildienst  möglich. Allerdings gilt dies nicht nur für den Dienst in Deutschland sondern auch für das Ausland. Der Einsatz bietet Dir die Chance sich in fremden Kulturen und Sprachen besser zurecht zu finden. Viele deutsche Organisationen bieten Euch die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales-( z.B. in Krankenhäuser, Heime, Jugendeinrichtung), Ökologisches- (z.B. zur Pflege von Parkanlagen) und Kulturelles( z.B. Arbeiten in einer Begegnungsstätte, Museum) Jahr zu leisten. Das optimale Alter ist zwischen 16 und 27 Jahren. Der Einsatz erfolgt in der Regel für ein Jahr. Und auch wenn es kein Gehalt gibt - für Taschengeld ist auf jeden Fall gesorgt. Die Unterkünfte werden frei zur Verfügung gestellt, die Verpflegung ist frei. 

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... Schul- und Universitätsbesuche: 

Schüleraustausch: wenn du für längere Zeit weggehen willst kannst du im Rahmen eines Schüleraustauschs die Schule in einem anderem Land besuchen. Der individuelle Schüleraustausch ist nicht nur für Gymnasiasten möglich sondern auch für Haupt- und Realschüler mit Abschluss. Außer dem klassische  Jahresaustausch in die USA kann auch ein Schuljahr auf eine dänischen Insel oder ein halbes Jahr in den peruanischen Anden spannend sein. So ein langfristiger Aufenthalt ist nicht immer ganz billig, auch wenn gemeinnützige Organisationen sie durchführen. Es besteht allerdings die Aussicht auf ein Stipendium oder zumindest auf eine teilweise finanzielle Unterstützung. Wichtig ist, dass alle seriösen Organisationen bei längeren Programmen ein Auswahlverfahren haben. Daher muss man sich so früh wie möglich bewerben, am besten schon ein Jahr vorher.

Studium: Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse erhöhen deine Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt und man sammelt eine Menge persönliche Erfahrungen. Das deutsche Abitur wird europaweit anerkannt. Es gibt in einigen Länder zusätzliche Zulassungsregeln über die man sich informieren muss. Für diese Fragen kann Euch das Europäische Beratungszentrum (EBZ) weiterhelfen. Die Adresse kennt jedes Arbeitsamt. Es gibt aber auch an mehreren deutsche Universitäten europäische Studiengänge. Ein Auslandaufenthalt ist dann im Studienplan vorgesehen und mit dem Partner bestehen intensive Kontakte. Das Studieren an verschiedenen Universitäten in Europa vereinfacht zum Teil schon das European Community Course Credit Tranfers Sysems (ECTS). Dabei handelt es sich um ein System zur Vergabe von Leistungspunkten bei der akademischen Anerkennung von im Ausland erbrachte Studienleistungen. Die Finanzierung eines Studienaufenthaltes im Ausland kann über ein Stipendium, ein Teilstipendium oder durch Auslandsbafög erfolgen.

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... Sprachkurse: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Sprachen zu lernen. Eine der Möglichkeiten ist es en einer Sprachreise teilzunehmen. Also wer Lust und Zeit hat kann in den Ferien an einer Sprachreise teilnehmen. Hier gibt es viele verschiedene Angebote. Man sollte sich vorher genau überlegen was man will: eine intensiven Sprachkurs besuchen, ein bisschen Urlaub machen, ein bisschen Lernen, in einer Gruppe oder alleine, Unterbringung in Pension, Studentenwohnheim oder bei einer Familie. 

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... Studienreisen:

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... Praktika: Du kannst in einem Praktikum die ersten Berührungen mit der Arbeitswelt machen. Als Praktikant/In steht Dir das Kennenlernen verschiedener Tätigkeitsbereiche offen, da Du nicht auf eine bestimmte Aufgabe festgelegt bist. Viele Organisationen zahlen kein Praktikantengehalt. Vor allem bei längeren Praktika sollte man jedoch auf eine kleine Aufwandsentschädigung drängen. Durch ein Praktikum hat man die Möglichkeit in einen Festjob einzusteigen. 

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... Workcamp: Wenn Du wenig Geld hast aber Spaß an der Arbeit mit anderen dann ist ein Workcamp genau das richtige für Dich. Für das Helfen an einen sozialen Projekt bekommst du kostenlose Unterkunft und Verpflegung aber Reisekosten musst Du selber tragen. Die Arbeit findet in Renovierungsprojekten, im Wald- und Umweltschutz, in kulturellen Projekten oder in sozialen Diensten statt. Die Workcamps wollen einen sinnvollen Beitrag zur Gerechtigkeit, dem interkulturellen und ökologischen Lernen und für eine lebenswerte Umwelt leisten. Nebenbei lernst Du neue Leute aus aller Welt kennen und kannst Deine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen. Wenn Du erst mal nicht so weit weg willst dann kannst Du auch an einem internationalen Workcamp teilnehmen. Ein Workcamp dauert i.d.R. 2 bis 6 Wochen. Die ca. 6 Stunden Arbeit am Tag lassen noch genug Zeit sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen, durch Gespräche, Wanderungen, Spiele, gemeinsames Kochen, Partys uvm.

 
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 Seit 13. Juli  2001 waren hier BesucherCounter der FERIENBÖRSE Reiselustige.