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Fachliteratur

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Die FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26 informiert und berät in Leipzig über:

Aus- und Weiterbildung im Ausland

Berufsausbildung im Ausland
Die Berufsausbildung außerhalb Deutschlands zu absolvieren, erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt in dem Land und in Deutschland. Du kannst entweder Deine gesamte Berufsausbildung oder nur einzelne Abschnitte Deiner Berufsausbildung im Ausland absolvieren. Wenn Du Deine gesamte Ausbildung im Ausland machen willst, solltest Du nicht nur die Sprache des Gastlandes sehr gut beherrschen, sondern auch bedenken, dass es das duale System der Berufsausbildung, wie wir es in Deutschland vorrangig haben, in anderen Ländern nicht unbedingt gibt. In Frankreich beispielsweise werden die Lehrlinge zumeist außerbetrieblich ausgebildet, d.h. sie lernen ihren Beruf in einem Berufsschulzentrum, das die Funktion eines Ausbildungsbetriebs übernimmt. Bei der außerbetrieblichen Berufsausbildung schnuppern die Auszubildenden nur während einzelner Praktikumsphasen mal ins „richtige“ Berufsleben rein. Außerdem bekommen sie auch keine Ausbildungsvergütung. Bevor Du Dich also entscheidest, Deine Berufsausbildung im Ausland zu machen, solltest Du Dir genauestens informieren, wie die Ausbildung im Ausland abläuft. Auf www.rausvonzuhaus.de findest Du unter „Länderinfos“ nützliche Hinweise. Außerdem können Dir folgende Links weiterhelfen:

www.ba-auslandsvermittlung.de (> Auszubildende):
Infos zur Berufsausbildung in Europa

www.trainingvillage.gr/etv/Information_resources/NationalVet: Berufsausbildungssysteme in den EU-Mitgliedsstaaten

Für die Anerkennung ausländischer Berufbildungsabschlüsse wende Dich an die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer in Deiner Nähe.

Die Industrie- und Handelskammer Aachen informiert unter www.ausbildunginternational.de über ihre internationalen Angebote in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Unter anderem wird eine deutsch-französische kaufmännische Ausbildung in Paris, ein Intensivseminar für Auszubildende und Berufsanfänger in kaufmännischen Berufen in London usw. angeboten.

Die deutschen Außenhandelskammern organisieren an ihren Standorten im Ausland berufliche Aus- und Weiterbildung. Mehr Infos unter: www.ahk.de/bildung/ausundweiterbildung/index.html#ausbildung

Im Rahmen des EU-Programms Lebenslanges Lernen können im Bereich der Berufsbildung (Leonardo da Vinci) Ausbildungsabschnitte von Auszubildenden und Berufsschülern im europäischen Ausland gefördert werden. Der Auslandsaufenthalt dauert zwischen 3 Wochen und 9 Monaten. Da Privatpersonen nicht antragsberechtigt sind, muss der Förderantrag von Deiner Berufsschule oder Deinem Ausbildungsbetrieb gestellt werden. Im begrenzten Umfang kannst Du an so genannten „Pool-Projekten“ teilnehmen. Das sind offene Projekte, die berufliche Auslandsaufenthalte für einzelne Teilnehmer anbieten. Die freien Plätze werden ausgeschrieben und sind bundesweit zugänglich. Weitere Infos unter: www.na-bibb.de > Downloadcenter, e-Mail: leonardo-mobilitaet@bibb.de, Tel. (Infodesk) 0228 1071608.

InWEnt gGmbH fördert mit zahlreichen Programmen den europaweiten Austausch in der Berufsausbildung. Leider können auch in diesem Fall viele Förderprogramme nur von Deinem Ausbildungsbetrieb oder Deiner Berufsschule, beantragt werden. Was Du aber tun kannst, ist, Deinen Ausbildungsbetrieb bzw. Deine Berufsschule auf diese Programme aufmerksam zu machen. Alle Austauschprogramme findest Du unter www.inwent.org > Mit InWEnt ins Ausland > Zielgruppe Auszubildende.

Die Datenbank AusbildungPlus des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln bietet u.a. einen Überblick über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikationen. Geh auf www.ausbildung-plus.de > Suche nach Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikationen. Im nächsten Fenster wähle im Feld „Art der Zusatzqualifikation“ dann den Punkt „Internationales Austauschprogramm“. Du erhältst eine Liste von internationalen Ausbildungsprojekten. In anerkannte Ausbildungen vermittelt u.a. auch das GLS Sprachenzentrum (Berlin).

Europass - Mobilität: Mehr Anerkennung und Transparenz
Der Europass- Mobilität ist ein Instrument der Europäischen Union, mit dem Du europaweit Deine im Ausland erworbenen Kompetenzen und Fertigkeiten offiziell bescheinigen lassen kannst. Der jeweilige Arbeitgeber bzw. die jeweilige Bildungseinrichtung im Ausland trägt genau ein, wie lange Du im Ausland warst und was Du dort gelernt hast. Also nicht vergessen: bevor Du in's Ausland gehst, Deinen Arbeitgeber oder die örtliche Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer, für Dich den Europass-Mobilität zu beantragen! Ausführliche Infos zum Europass findest Du unter: www.europass-info.de.

Berufliche Weiterbildung im Ausland
Auf der Website der Informations- und Beratungsstelle für berufliche Weiterbildung im Ausland www.inwent.org/internet/infostellen/ibs/index.de.shtml findest Du Weiterbildungsprogramme von mehr als 60 Organisationen. Unter Tel. 0228 44601-123 kannat Du Dich persönlich beraten lassen (Montag bis Donnerstag: 9.30 bis 12 Uhr und Dienstag und Donnerstag: 14 bis 16 Uhr).

Mit InWEnt gGmbH ins Ausland
InWEnt, Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH, betreut als größter deutscher Anbieter von beruflicher Auslandsfortbildung rund 35 Programme. Wenn Du Dich für den internationalen Markt fit machen willst und fremde Arbeitswelten und Kulturen hautnah erleben möchtest, findest Du auf der Website www.inwent.org/ins_ausland/wohin/index.de.shtml ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten in aller Welt. Eine umfassende Übersicht über Austausch- und Stipendienmöglichkeiten für Berufstätige bieten die Broschüren Weiterbildung ohne Grenzen und Mit InWEnt zur beruflichen Qualifizierung ins Ausland, die Du kostenlos anfordern kannst.

Parlamentarisches Patenschaftsprogramm (PPP)
Über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm werden Stipendien für einen Arbeitsaufenthalt in den USA an junge Berufstätige aus kaufmännischen, technischen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufen mit abgeschlossener Berufsausbildung vergeben. Weitere Infos unter: www.inwent.org/themen_reg/themen/aussenwirtschaft/pe/PPP/index.de.shtml

Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit
Das ASA-Programm (www.asa-programm.de) bietet jungen Berufstätigen zwischen 21 und 30 Jahren mit abgeschlossener nicht-akademischer Berufsausbildung die Möglichkeit eines dreimonatigen geförderten Arbeitsaufenthalts in Afrika, Lateinamerika, Asien und Südosteuropa.

Eine Liste mit Adressen für Sozial- und Berufspraktika im Ausland z.B. als Anerkennungsjahr findet ihr unter www.entwicklungsdienst.de > Infothek > AKLHÜ Publikationen > Berufs- und Sozialpraktika im Ausland.

Handwerker auf Wanderschaft
Die französische Gesellenvereinigung Compagnons du Devoir unterstützt junge Handwerker
bis 22 Jahre mit abgeschlossener Lehre, die in Frankreich auf Wanderschaft gehen wollen. Auf ihrer „Tour de France“ lernen sie verschiedene französische Handwerksbetriebe und Arbeitsmethoden kennen. Weitere Infos unter: www.lignashop.de/compagnons/info.html.

Mit dem SESAM- Programm können junger Handwerker mit abgeschlossener Gesellenprüfung im europäischen Ausland auf Wanderschaft gehen. Weitere Infos unter www.sequa.de/outer.phtml-pf=&IDT=4,405,402,.htm

Internationales Austauschprogramm für Bäcker und Konditoren
Wer mindestens 18 Jahre alt ist und vor kurzem seine Lehre als Bäcker oder Konditor abgeschlossen hat, kann gegen eine geringe Gebühr am Backexchange teilnehmen. Weitere Infos  unter: http://www.bakerexchange.org/index.cfm?lang_id=2

Weitere Links
http://europa.eu.int/ploteus/portal/home.jsp: Ploteus-Plattform mit Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Europa

www.francoallemand.com: Infos über Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung in Frankreich

http://euregio.jobfactory.ch/index.php?lang=D/&site=projekt: In der Region Oberrhein können Auszubildende im Rahmen ihrer Berufsausbildung das Euregio-Zertifikat erwerben.

www.bafoeg.bmbf.de/gesetze_merk06.php: Infos zur Förderung der Ausbildung im Ausland

http://europa.eu.int/youth: Linksammlung zum Leben, Lernen und Arbeiten in den EU-Mitgliedstaaten

 

 

 
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