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Wer noch keine konkreten Ferienpläne hat oder einen Überblick
über das riesige Angebot an Reisemöglichkeiten für Jugendliche
sucht, der findet in der Ferienbörse ganz leicht unter
jährlich über 100.000 Ferienangeboten von über 1.000
Veranstaltern in 60 Ländern das passende Angebot.
Im
Folgenden erklärt uns der Leiter der Ferienbörse, Stephan Schiller, wie die Ferienbörse „funktioniert“ und nach welchen
Merkmalen die Reiseangebote bewertet werden.
Was ist die Ferienbörse?
Die Ferienbörse bietet die größte Auswahl an
Angeboten zur Jugendmobilität in Deutschland. Sie bietet dabei nicht
nur Jugendreisen, sondern auch Informationen über Au-Pair, Praktika,
Schulaustausch, Workcamps und vieles mehr.
Der Trägerverein der Ferienbörse, die Völkerverständigung durch
Begegnung e.V., ist eine gemeinnützige Organisation und Träger der
Jugendhilfe. Das bedeutet, der Verein ist nicht auf Gewinn aus, und
alle Leistungen sind für junge Leute unentgeltlich. Die Ferienbörse hat nur Angebote von Veranstaltern,
die festgelegte Qualitätsmerkmale erfüllen.
Was unterscheidet die Ferienbörse von einem Reisebüro?
Der wichtigste Unterschied ist: Die
Ferienbörse verkauft keine Reisen sondern
versucht, einen Überblick über das riesige Angebot zu geben und zu
beraten. Natürlich bemühen sich die meisten Reisebüros auch um
Angebote seriöser Reiseveranstalter, aber sie haben grundsätzlich
nur die Veranstalter im Angebot, von denen sie Provisionen
bekommen.
Dagegen bietet die Ferienbörse neben Angeboten von gewerblichen
(kommerziellen) Veranstaltern auch Angebote von gemeinnützigen
(nicht-kommerziellen) Veranstaltern, wie zum Beispiel von Vereinen
oder Jugendgruppen.
Welche Qualitätsmerkmale müssen die Angebote
haben, damit sie in die Datenbank der Ferienbörse aufgenommen werden?
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Die Mitarbeiter/Betreuer werden für
ihre Aufgabe geschult.
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Es gibt genügend Betreuer: Je jünger
die Teilnehmer der Reise sind, desto mehr Betreuer müssen zur
Verfügung stehen. Bei sehr jungen Teilnehmern sollte der
Betreuerschlüssel ca. 1 : 8 sein (auf 8 Teilnehmer kommt ein
Betreuer), ab 16 Jahren und älter kann er ca. 1 : 15 betragen.
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Die Altersunterschiede in einer
Reisegruppe sollten nicht zu groß sein. Eine Jugendreise sollte
nur für möglichst kleine Altersspannen ausgeschrieben werden, zum
Beispiel für 12- bis 14-jährige oder 18- bis 20-jährige.
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Es muss ein Programm geben und die
Jugendlichen sollten die Möglichkeit zur Mitgestaltung dieses
Programms haben.
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Die Weltanschauung oder die
Wertorientierung des Veranstalters muss klar erkennbar sein: Die
Jugendlichen müssen wissen, ob der Veranstalter zum Beispiel
bestimmte religiöse, politische, ökologische Ziele verfolgt.
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Es findet eine Auswertung durch die
Teilnehmer statt und die Ergebnisse dieser Auswertung fließen in
die Planung für das nächste Jahr ein.
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Taschengeldempfehlungen: Manche
Veranstalter geben eine Taschengeldempfehlung oder ziehen einen
bestimmten Betrag als Taschengeld mit ein, der dann während der
Reise an die Jugendlichen ausbezahlt wird. Auf diese Weise haben
alle gleich viel Geld zur Verfügung.
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Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
müssen bekannt sein.
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Findet die Reise nur bei einer
Mindestteilnehmerzahl statt, dann muss darauf hingewiesen
werden. In diesem Zusammenhang muss auch das Datum angegeben
werden, bis zu dem die Reise abgesagt wird, falls die
Mindestteilnehmerzahl nicht zustande kommt.
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Die Leistungen müssen so beschrieben
sein, dass sie vergleichbar sind:
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An- und Abreise: Mit welchem
Verkehrsmittel erfolgt sie? Wie viel kostet sie?
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Unterbringung: Wie sind die Zimmer
eingerichtet? Wie viele Jugendliche sind jeweils in einem Zimmer
untergebracht? Gibt es Räume für die Freizeitgestaltung?
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Verpflegung: Gibt es Halb- oder
Vollpension, all inclusive? Werden Sonderwünsche bei der
Verpflegung beachtet – zum Beispiel bei Vegetariern, Muslimen?
Wie berät die Ferienbörse?
Wir bieten verschiedene Möglichkeiten
der Beratung an. Wer in der Nähe von Leipzig wohnt, kann uns in
unserem Büro besuchen. Da wir aber unsere Dienste bundesweit
anbieten, suchen viele selbst in unserer Internet-Datenbank nach
Angeboten, die meisten wenden sich über E-Mail an uns. Je konkreter
die Wünsche geäußert werden, desto besser können wir beraten. Und
die Antwort-Mail geht möglichst noch am selben Tag raus.
Selbstverständlich ist auch eine Beratung über Telefon möglich.
Wer Zweifel an der Seriosität eines
Reiseangebots hat, kann bei der Ferienbörse nähere Infos einholen. Der Service
ist kostenlos.
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